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Agile Zusammenarbeit – Teil 1 –

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Das Wissenszeitalter und auch die Corona-Krise fordern uns in der Zusammenarbeit in Team heraus. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, bedarf es einer neuen tragfähigen „Wir"-Kultur. Dabei sind die Aspekte der Nachhaltigkeit - wie wir es verstehen sind das neben Ökologie, Ökonomie, Soziales auch Governance (die Regelungs- und Steuerungsstruktur im Unternehmen) zu berücksichtigen. 

Agile Zusammenarbeit hat in vielen Branchen Konjunktur. Ein Begriff taucht immer wieder auf: Kollaboration. Aber was ist das eigentlich?

Die neue „Wir"-Kultur setzt immer noch auf die starken „Ichs", die unsere Leistungsgesellschaft hervorgebracht hat. Allerdings haben diese Menschen ein kooperatives Mindset. D. h. sie übernehmen aktiv Verantwortung für das Gesamtziel und denken über ihre Rolle und ihren Verantwortungsbereich hinaus. Dabei geht es nicht nur, kooperationswillig zu sein, sondern vielmehr kommt es darauf an, gemeinsam eng an Problemlösungen zu arbeiten, die eben nicht einfach durch arbeitsteiliges Herangehen herbeigeführt werden können.

Bei einer solchen kooperativen, kollaborativen und ko-kreativen Zusammenarbeit gibt es keine starre Hierarchie mehr. Klassische Leitungsaufgaben und Verantwortungsbereiche werden von Teammitgliedern übernommen. Das Team organisiert sich dabei zunehmend selbst. Im heutigen und in den folgenden Blogbeiträgen zur „Agilen Zusammenarbeit" wird deutlich, warum kooperatives Arbeiten sinnvoll ist und was bei der Umsetzung zu beachten ist.

Wir sind alle miteinander verbunden

Egal was wir tun oder was wir auch nicht tun: Unser Handeln wirkt sich stets auf andere aus. Möglicherweise sehen wir diese Auswirkungen auf andere nicht immer. Dennoch ist es ein Fakt: Wir sind immer Teil eines größeren „Wir". Jeder Einzelne von uns gestaltet und prägt das „Wir" und damit die Lebens- und Arbeitsumwelt, in der wir uns befinden. Richten wir unser Verhalten und Handeln danach aus.

Ko-zentriert Lösungen finden

Oftmals läuft die Lösungsfindung wie folgt: Entweder stellen wir unsere eigenen Interessen in den Vordergrund oder wir richten uns ausschließlich nach einer anderen Person. Ko-zentriert zu denken bedeutet, nach „sowohl-als-auch-Lösungen" zu suchen. So können wir in Kontakt mit unserer Kollaborationspartner*in bleiben – auch wenn es einmal anstrengend wird.

Perspektive des Gegenübers verstehen

Wenn wir uns über die eigenen Interessen und die Interessen der anderen Beteiligten klar werden, indem wir die Perspektive des Gegenübers verstehen, können Lösungen gefunden werden, von den alle profitieren. Das stärkt das Miteinander im Team, da es dann nur „Gewinner" und keine „Verlierer" gibt. Wir haben die natürliche Fähigkeit, zu kommunizieren und andere Perspektiven einzunehmen.

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