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Arbeitsschutz Teil 2 von 2 – die Gefährdungsbeurteilung

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Jedes Unternehmen ist gesetzlich verpflichtet, eine sogenannte Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Wie wir dieses machen und welche Vorteile dadurch haben, möchte ich wie folgt beschreiben.

Grundsätzlich geht es uns darum, die Gesundheit und das Wohlergehen der Mitarbeitenden immer wieder im Team zu thematisieren. Dieses umfasst die Bereiche des Infektionsschutzes genauso wie Stress- und Arbeitsbelastungen incl. psychischer Belastung.

Ausgehend von den Tätigkeiten der Mitarbeitenden in der Verwaltung und den pädagogischen Mitarbeitenden (incl. Führungskräfte) wurden diese Aufgaben zunächst nach einem Ampelsystem (grün = keine, gelb = mittlere und rot = hohe Gefährdung) erfasst und betrachtet.

Für die mit gelb und rot bewerteten Tätigkeiten, wurden Maßnahmen entwickelt, die allesamt umgesetzt wurden.

Eine genauere Betrachtung und die erfolgten Maßnahmen sind in unserer browserbasierten Software für unser Qualitätsmanagementsystem im Bereich „Risiken und Chancen" hinterlegt. Über diese Anwendung werden alle Mitarbeitenden mit einbezogen. Jede Mitarbeitende bewertet pro Jahr mindestens eine dieser Tätigkeiten. Bei Bedarf können weitere Maßnahmen eingeleitet und deren Wirksamkeit geprüft werden.

Weitere Gefährdungen (Risiken und Chancen) können jederzeit ergänzt werden. Hinweise können sich z. B. aus Mitarbeitenden-Befragungen, Reklamationen, Personal-Zielvereinbarungsgesprächen, Begehungen oder Audits usw. ergeben.

Vorteile sind u. a., dass

  • diese Vorgehensweise alle Mitarbeitenden einbezieht
  • verschiedene Sichtweisen einfließen
  • Transparenz der Tätigkeiten, möglichen Gefahren und Maßnahmen hergestellt wird
  • kontinuierliche Fortschreibung sichergestellt wird

Alles in allem wird im Team deutlich, dass jede einzelne Person, ihr Wohlergehen und mögliche Risiken auch im Bereich des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sehr ernst genommen werden.

Unsere Arbeit ist herausfordernd und belastend genug, sodass jede präventive Maßnahme Risiken vermindert. Die Einbeziehung der Mitarbeitenden bringt Chancen mit sich, Belastungen zu verhindern, verringern und angemessen mit Auswirkungen umzugehen.

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Arbeitsschutz Teil 1 von 2 – das Team im Blick