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Erfolge feiern

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Dank unseres QM-Systems haben und nutzen wir die Möglichkeit, unsere Betreuungsarbeit nach bestimmten Parametern auszuwerten. Gerade in der pädagogischen Arbeit und der sozialpädagogischen Betreuung geht es häufig um wenig messbare Geschehnisse, da die Situation viel zu komplex ist, um in irgendeiner Form Kennzahlen zu bieten.

Einmal im Jahr schauen wir detailliert zurück und setzen uns damit auseinander, was gut gelaufen ist und an welchen Punkten wir uns noch verändern und verbessern können. Dabei geht es auch darum, Erfolge zu feiern. Dies hilft, in der täglichen Betreuungsarbeit innezuhalten und auf das zu schauen, was wir erreichen konnten.

Im Laufe des letzten Jahres konnten wir unsere Fallzahlen insgesamt konstant halten, es sind im zweiten Halbjahr einige Betreuungen aus unterschiedlichen ASDs hinzugekommen, während die Betreuungen aus den Altonaer ASDs leicht zurückgegangen sind. Erfreulicherweise haben in 2018 vergleichsweise viele Hilfeplangespräche stattgefunden. Dies freut uns, da es zeigt, dass die Jugendlichen von seiten des ASD enger begleitet werden.

Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir 2 Familienhilfen mehr durchführen.

Etwa Zwei Drittel unserer jungen Menschen konnten entweder eigenen Wohnraum oder ein WG-Zimmer bei Auszug aus unseren Betreuungsstandorten anmieten. Ein weiteres knappes Viertel der entlassenen Jugendlichen wurde im Rahmen einer weiteren Betreuung, entweder Jugendhilfe oder ambulante sozialpsychiatrische Betreuung weiter betreut. Die restlichen entlassenen jungen Menschen verblieben entweder bei Verwandten oder in einer Wohnunterkunft. Dies ist in Anbetracht des hamburgischen prekären Wohnungsmarktes beachtlich.

Etwa Ein Drittel der von uns betreuten jungen Menschen verfügt über erreichten einen Schulabschluss. Ein weiteres Drittel befindet sich entweder in Ausbildung oder hat den Weg in Arbeit gefunden. Ein anderer Teil befand sich in einer Maßnahme oder einem Deutschkurs. Nur ein kleiner Teil war zum Ende des Jahres ohne Beschäftigung. 

Für uns ist es ausgesprochen gut zu sehen, dass unsere Betreuungsarbeit insgesamt Früchte trägt und unser Ziel, die jungen Menschen im Laufe der Hilfe fit für ihr weiteres Leben zu machen, gelingt. Wie häufig stehen in der täglichen Betreuungsarbeit die kleinen Schritte im Vordergrund, so dass die großen Meilensteine manchmal in den Hintergrund rücken. 

Nachhaltigkeit in den Betreuungen
Freier Platz im Betreuungsstandort