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Qualität in der pädagogischen Arbeit – Hilfeplanung - Teil 4 von 7

| Sven Kuhfuss | Erziehungshilfe 4.0
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Qualität in der pädagogischen Arbeit – Hilfeplanung - Teil 4 von 7

Ein weiteres Merkmal, das die Qualität der pädagogischen Arbeit ist die Hilfeplanung und deren Umsetzung.

Hilfeplanung

Der § 36 SGB VIII regelt das Hilfeplanverfahren, das als wesentlicher Schlüsselprozess zur Erbringung von Hilfen zur Erziehung angesehen werden kann. Der Hilfeplan ist die Zusammenfassung der als notwendige erzieherische Maßnahme mit den erforderlichen Leistungen, Zielen, Zeitplan und benennt auch die involvierten und betroffenen Personen, die regelhaft bei der Ausgestaltung und Überprüfung der Hilfeplanung einzubeziehen sind. Hierbei kommt dem Wunsch- und Wahlreicht eine besondere Bedeutung zu.

In 2019 haben wir bereits dazu gearbeitet. Dabei ging es einerseits darum, wie es den pädagogischen Mitarbeitenden gelingen kann, eine aktive Gestaltungsrolle in den Hilfeplangesprächen einzunehmen und andererseits darum, die Hilfeziele so konkret wie möglich aus der Ich-Perspektive der Betroffenen gemeinsam zu formulieren.

Ausgestaltung und Umsetzung der Ziele des Hilfeplans

Die Inhalte der pädagogischen Arbeiten leiten sich vollständig aus dem Hilfeplan ab. Zur Erreichung der Ziele können unterschiedliche Methoden angewandt werden. Der Mitwirkung der Klient*innen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

Aktuell erproben wir im Team bzw. mit den Klient*innen neue Methoden und profitieren von der vorhandenen Methodenvielfalt in unserem Team.