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Wirkungsorientierung in der Sozialen Arbeit

| Tiago Sven Schatz Kuhfuss | Erziehungshilfe 4.0
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Wirkungsorientierung in der Sozialen Arbeit

Vor dem Hintergrund finanzpolitischer Auseinandersetzungen wie z. B. der stetige Anstieg der Kosten für die gesetzlich verankerten Hilfen zur Erziehung wird oftmals die Frage gestellt, wie sich diese Ausgaben reduzieren lassen. In diesem Zusammenhang wird auch der Nutzen, die Wirkung und die Wirksamkeit solcher Maßnahmen hinterfragt.

Oftmals liegen keine empirisch belastbaren Nachweise der Wirkung von Angeboten der Sozialen Arbeit vor und Angebote werden mit wenig validen Daten fortgeführt oder eingestellt.

Deshalb sollten sich Fachkräfte in der Sozialen Arbeit selbst eine fundierte, sachliche Meinung und Haltung dazu erarbeiten und sich mit den Chancen und Risiken der Wirkungsorientierung auseinandersetzen.

In unserem Arbeitsfeld der Hilfen zur Erziehung setzen wir uns mit wohlgestalteten Hilfeplanzielen auseinander, die idealerweise gemeinsam mit den Klient*innen möglichst konkret im Hilfeplangespräch (HPG) ausgehandelt werden. Meistens geht es im Verlauf der Hilfe eher darum, ob die Ziele erreicht wurden und nicht so sehr um das wie.

Als Betreuende stellen wir uns hingegen immer wieder die Frage, ob wir genug getan haben, um die Ziele zu erreichen oder ob es das Richtige war.

Wie wäre es, wenn es gelingen würde, unsere Angebote begleitend zur Umsetzung zu evaluieren, um neben der Erreichung der individuell festgelegten Hilfeplanziele die für diese Hilfeform relevanten Wirkungsgrade zu identifizieren und bestenfalls Muster zu erkennen, die eine Hilfe wirksam machen?

Aktuell setzen wir uns als Team mit dieser Fragestellung auseinander und machen hierzu eine gemeinsame Online Fortbildung. Wir sind schon gespannt, mit welchen neuen Impulsen wir uns der Weiterentwicklung widmen können.