Qualität in der pädagogischen Arbeit – Wirksamkeit und Autonomie - Teil 6 von 7
Neben den Rahmenbedingungen, der Hilfeplanung und den pädagogischen Mitarbeitenden sind die Wirksamkeit und Autonomie ein wichtiges Merkmal für die Qualität der pädagogischen Arbeit.
Sowohl die Mitarbeitenden als auch die Klient*innen gilt es zu befähigen (Empowerment), sich als wirksam zu erleben und Autonomie zu leben. Entsprechend gilt das im letzten Beitrag erwähnte Zitat hier gleichermaßen:
„Empowerment ist die Befähigung … durch Stärkung von Autonomie und Wirksamkeit. Sie übergeben Verantwortung für die Aufgaben … und unterstützen bei der selbstständigen Bearbeitung. Sie ermutigen …, neue Wege zu gehen und stärken … den Rücken, wenn Erfolg ausbleibt. Fehler werden als Lerngelegenheit gesehen. So gestärkte … haben ein größeres Verantwortungsgefühl für ihre Arbeit und können flexibler – da selbstständiger – auf Herausforderungen reagieren.“ (Auszug TUM Institute for LifeLong Learning, TUM Teamprofil Jan. 2023)
Die Qualität in der pädagogischen Arbeit lässt sich auch daran ablesen, wie wirksam eine Hilfe ist. Die Wirksamkeit wird u. a. daran erkennbar, inwieweit die gemeinsam im Hilfeplan festgelegten Ziele erreicht wurden. Wirksamkeit (der päd. Mitarbeitenden) kann auch anhand der Zufriedenheit der Klient*innen mit der Unterstützungsleistung erkannt werden.
Werden die Ziele der Klient*innen erreicht, erhöht sich deren Lebensqualität und das eigene Empfinden eigener Wirksamkeit und Autonomie, ist die Hilfe wirksam.
Gelingt es, dass die Hilfeempfänger*innen eine zufriedenstellende Teilhabe an der Gesellschaft haben, ist die Hilfe wirksam und damit eine hohe Qualität in der pädagogischen Arbeit erreicht.