Unser CO2-Fußabdruck: Wie nachhaltig ist adelante Jugendhilfe?

2025 haben wir uns gefragt: Wie groß ist eigentlich der CO2-Fußabdruck von adelante-Jugendhilfe? Obwohl wir kein produzierendes Unternehmen sind, verursacht auch unsere Tätigkeit Emissionen – sei es durch Strom- und Wärmeverbrauch in der Geschäftsstelle, die Nutzung digitaler Geräte oder die Wege, die unsere Mitarbeitenden zurücklegen.
Die Ergebnisse sind spannend: Der Energieverbrauch in unserer Geschäftsstelle (Fernwärme und Strom) verursacht 4.700 kg CO2. Im Vergleich zu manchen unserer Betreuungsstandorte, in denen jeweils zwei Jugendliche wohnen, ist das jedoch eher gering – dort liegen die Emissionen sogar z.T. dreimal so hoch. Dabei unterscheiden sich die Wohnungen kaum in Größe und Bauart. Warum ist das so?
Energie sparen – für die Umwelt und den Geldbeutel
In unseren regelmäßigen Begehungen der Wohnungen zeigen wir den Jugendlichen, wie sie Energie sparen können. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel. Wer Strom spart, hat mehr Geld zur Verfügung! Ein einfacher, aber wirksamer Ansatz, um Nachhaltigkeit im Alltag zu verankern.
Mobilität: Wo liegen die größten Hebel?
Die meisten usnerer Mitarbeitenden kommen mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad zur Arbeit. Trotzdem verursachen die Autofahrten den höchsten CO2-Ausstoß in dieser Kategorie: 2.300 kg CO2.
Ein Punkt, den wir in Zukunft genauer unter die Lupe nehmen wollen: Wie hoch ist der Anteil der Fahrten während der Arbeitszeit, etwa zu Terminen mit Klient*innen? Hier gibt es noch Potenzial, um unsere Bilanz weiter zu verbessern.
Digitale Geräte: Der unsichtbare Verbrauch
Auch die Nutzung digitaler Endgeräte – Laptops, Handy, Desktop-PCs – trägt zu unserem CO2-Fußabdruck bei. Insgesamt verursachen sie 1.400 kg CO2. Ein Wert, der zeigt: Selbst scheinbar kleine Dinge haben eine große Wirkung.
Fazit: Nachhaltigkeit ist ein Prozess
Unsere Gesamtemissionen in 2025 lagen bei 93.000 kg CO2, wobei davon rund 83.000 kg CO2 auf den Energieverbrauch entfallen und knapp 8.000 kg CO2 auf Mobilität.
Unsere erste CO2-Bilanz zeigt: Wir sind auf einem guten Weg, aber es gibt noch einiges zu tun. Besonders die Unterschieden zwischen den Betreuungsstandorten bieten Ansatzpunkte, um unsere Emissionen weiter zu reduzieren.
Denn Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Ziel, sondern eine Reise – und wir gehen sie Schritt für Schritt.